Die Wildlande, Bericht von Baron Nein Brumbart

11.01.2008 

berichtDie Wildlande

In Telnaron bekam ich von meinem Fürsten eine neue Aufgabe. Nachdem ich in Steinheim für den Aufbau und Ausbau etliche Goldstücke investiert hatte und mit meiner Karawanserei einen Handelsposten für alle gängigen Waren Steinheims geschaffen hatte, verlieh der Fürst, Cornelius Tugelbend, mir die Ritterwürde gab mir, Nain Brum Bart, Baron zu Snetlingen, die Wildlande zum Lehen.

Wieder in Westberg angekommen, schickte ich Kundschafter aus, die das Land auf seinen neuen Lehnsherren vorbereiten sollten. Anschließend fuhr ich mit meinen Kameraden und drei Planwagen in das neue Lehen.

wildepferde1Auffallend sind die Tiere dieses Landstriches. Meist sind es Pferde. Große Pferde, kleine Pferde, braune Pferde, schwarze Pferde, weiße Pferde, bunte Pferde, rennende Pferde, stinkende Pferde. So viele Arten von Pferden habe ich noch nicht gesehen. Viele von Ihnen sind klein, dass sogar ich darauf reiten könnte.

Ich habe tatsächlich auch Menschen hier gefunden, Städte oder Dörfer scheinen nicht bekannt zu sein. Sie leben in Zelten und ziehen mit Ihren Herden durch die Wildlande. Als erstes traf ich die Sippe der Roths.

Die Roths zählen an die 30 Köpfe und nennen 400 Tiere Ihr eigen. Sie bewirtschaften den Nordwesten der Wildlande. Ungefähr 180 kleine Pferde und 200 edle Reitpferde, wie man mir versicherte zählen Sie zu Ihrem stolzen Besitz. Sie ernähren sich von wenigen Früchten und Ihren Pferden.  Aber haben sie keinen Mangel, schmackhaftes Brot, würziges Bier, Brand boten Sie mir an. Bekommen würde man dies am Marktflecken. Diesen hatte ich aber bisher noch nicht gefunden.

wildepferdeSie waren auch nicht sonderlich erbaut darüber, dass nun ein Ritter Ihr Herr sein sollte. Aber ich konnte Ihnen begreiflich machen, dass ich der Statthalter des Fürsten sei und der Fürst der oberste Herrscher bleibt und Sie Ihre Abgaben nun an mich zu übergeben haben. Am nächsten Tage führten Sie mir noch die Zeremonie des Brandzeichens vor, Sie hatte einen stilisierten Schild als Ihr Zeichen.

Weiter zog es mich in den Süden, dort sollte sich die Sippe Mühlbergs befinden. Diese haben im Vergleich nur wenige Pferde, doch diese sind kräftig, ruhig und genügsam. Sie seien so stark, dass Sie fünf Loren aus dem Berg ziehen können. dickespferd

Die Mühlbergs haben etwa 200 Tiere dieser Riesen und diese haben Sie in Stallungen untergebracht. Sie betreiben auch den Ackerbau. Gerste, Hafer und Hopfen sehe ich um das Gehöft. Sie brauen auch das Bier, welches ich bei den Roths gekostet habe. Auf dem Hof leben etwa fünf Dutzend Menschen. Vertreter dieser Familie sind mir schon in Steinheim begegnet, da Sie dort schon mit Pferden gehandelt haben. Ihr Siegel ziert eine Windmühle, die auch Ihr Gehöft ziert.

 

 

Weiter nach Osten führt mich der Weg zu den Woloschin. Ähnlich wie die Roths leben diese auch in Zelten und haben mit etwa 600 Tieren die größte Herde zu hüten. Die Sippe zählt 100 Köpfe.  Ihr Weidegebiet erstreckt sich über saftig grüne Hügel und es scheint hier mehr zu regnen als sonst in meinem Lehen.

Wildepferde3Bei diesen musste ich erst ein Ritual bestehen. Es folgte eine Zeremonie, bei der ich bei Gesang und Tanz Stutenmilch mit Kräutern zu mir nehmen musste und dann auf den wildesten Hengst gehoben wurde. Sofort fing dieser an zu Bocken und ich wurde kreuz und quer über das Areal geschüttelt. Nach einer Unendlichkeit fingen Sie mich wieder ein, den Hengst,  der immer noch unter mir war ebenfalls. Mit einem kopfnickendem Lachen hoben Sie mich wieder runter und betteten mich in weichem Stroh. Erst am nächsten Morgen wusste ich, was Schmerzen sind. Aber Sie scheinen mich zu akzeptieren.

Gut  gepolstert fuhr ich weiter und wollte den Marktflecken aufsuchen. Einen Namen hatte dieser noch nicht bekommen. Markt, Marktflecken, Handelsposten. Ziemlich zentral liegt dieses Gehöft, welches von großen Gattern umgeben ist. Getreide wird hier von den Zehn Menschen angebaut, auch Obstbäume habe ich gesehen. Die Stallungen sind für die paar Schweine, Ziegen und Kühe viel zu groß, aber diese würden bei dem monatlichen Markttag benötigt. Die Bewohner des Marktflecken kommen aus vielen Ecken Westbergs. Das Haupthaus ist in gutem Zustand und bietet auch noch Platz für seinen neuen Ritter.

Folgendes wird in den Wildlanden gehandelt:

 

Reitpferde, Arbeitspferde, Kleinpferde, Pferdefleisch und –wurst, Pferdezubehör wie Sättel, Zaumzeug usw., Lederwaren und Rosshaardecken, Bögen, Pfeile und Sehnen, Hafer, Gerste, Roggen, Hopfen, Wildlandbier, Stutenmilch, Fahrbare Wohnzelte

 

Folgende Waren werden in den Wildlanden benötigt:

Eisen, Kupfer, Kohle, Steine, Holz, Tonwaren, Kupfergeschirr

 

Bevölkerung der Wildlande

Menschen                                              Pferde

Sippe Roth = 30 Personen                       180 kleine Pferde

                                                            200 Reitpferde

 

Sippe Mühlberg = 60 Personen                 200 Riesenpferde

 

Sippe Woloschin = 100 Personen              600 Wildpferde

Dieses ist vorab das Ende meines Reiseberichtes. Es bedarf noch vieler Anstrengungen, die Sippen dazu zu bringen, ertragreich zu wirtschaften, da diese für Ihren täglichen Bedarf handeln und nur kleine Abgaben leisten. Wie sich das Lehen entwickelt, hängt davon ab, wie es mir gelingt diese Sippen zu verbinden, da sie sich nicht gerade weit über den Weg trauen. So soll einmal im Jahr am Marktflecken das Zehntfest gefeiert werden, wo die Sippen neben Gaukelei, Markttreiben auch einen Heiratsmarkt vorfinden, da sie bisher eher in ihren Sippen geblieben sind. Dass ich in ein Land ohne Berge meine Heimstatt errichte, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Ergebenst Euer Nain Brum Bart




 
Kommentar von nxfumfa

09.09.2010 23:14

1BX5aV <a href="http://ssgszyskhied.com/">ssgszyskhied</a>, [url=http://qlnwsrikxape.com/]qlnwsrikxape[/url], [link=http://vwdyvucoupml.com/]vwdyvucoupml[/link], http://vrgwdimogzcx.com/



Kommentar von nxfumfa

09.09.2010 23:15

1BX5aV <a href="http://ssgszyskhied.com/">ssgszyskhied</a>, [url=http://qlnwsrikxape.com/]qlnwsrikxape[/url], [link=http://vwdyvucoupml.com/]vwdyvucoupml[/link], http://vrgwdimogzcx.com/



Kommentar von sagigb

12.09.2010 04:27

WB744a <a href="http://xmbuuynuhpjh.com/">xmbuuynuhpjh</a>, [url=http://dizzhkeabzlg.com/]dizzhkeabzlg[/url], [link=http://dunpjpqjdpoc.com/]dunpjpqjdpoc[/link], http://riidcqaobjxh.com/



Kommentar von sagigb

12.09.2010 04:27

WB744a <a href="http://xmbuuynuhpjh.com/">xmbuuynuhpjh</a>, [url=http://dizzhkeabzlg.com/]dizzhkeabzlg[/url], [link=http://dunpjpqjdpoc.com/]dunpjpqjdpoc[/link], http://riidcqaobjxh.com/



Kommentar von zvqxfuqpsl

16.09.2010 02:15

mTEdpm <a href="http://yxznyiyxvkme.com/">yxznyiyxvkme</a>, [url=http://qwzyxutsnshg.com/]qwzyxutsnshg[/url], [link=http://xchnafgmuabm.com/]xchnafgmuabm[/link], http://fsfxbuzbhknf.com/



Kommentar von zvqxfuqpsl

16.09.2010 02:15

mTEdpm <a href="http://yxznyiyxvkme.com/">yxznyiyxvkme</a>, [url=http://qwzyxutsnshg.com/]qwzyxutsnshg[/url], [link=http://xchnafgmuabm.com/]xchnafgmuabm[/link], http://fsfxbuzbhknf.com/



Kommentar von qwutvjovnwj

18.09.2010 19:11

vQH0cX <a href="http://sviaylovltgh.com/">sviaylovltgh</a>, [url=http://ertcrqqachxr.com/]ertcrqqachxr[/url], [link=http://eqotnyzwcfla.com/]eqotnyzwcfla[/link], http://zjbdkalnicup.com/



Kommentar von qwutvjovnwj

18.09.2010 19:11

vQH0cX <a href="http://sviaylovltgh.com/">sviaylovltgh</a>, [url=http://ertcrqqachxr.com/]ertcrqqachxr[/url], [link=http://eqotnyzwcfla.com/]eqotnyzwcfla[/link], http://zjbdkalnicup.com/



Kommentar von Falco von Cochstedt

06.10.2010 22:03

Ihr seyd also einer derer von Snetlinge? Es freut mich eure Bekanntschaft zu machen, denn ich bin einer derer die das Erbe der Edelfreien von Snetlinge bewahren! Ich lade euch also hiermit ein die Burg eurer Ahnen zu besuchen! Schneidlingen, wie es heute genannt wird liegt etwa 30 km südlich von Magdeburg. Unter Burg Schneidlingen könnt ihr uns auch im elektronischen Kästeleyn besuchen! Also dann, gehabt euch wohl und lasst recht bald von euch hören!
Mögen eure Wege ehrbar seyn!
Falk von Cochstedt



Nach oben

Kommentar einfügen