Der Tag der Wahl

09.01.2008 

berichtDie Rede des Barons Cornelius Tugelbend zur Erklärung der Unabhängigkeit der Baronie Westberg, anlässlich des Tag der Wahl am 10. Maien im Jahre 2003 n.A.E.

"Die Tatsache, dass seine Majestät, Alexios der Erste, König von Fal durch unbegründete Abwesenheit, in für das Reich schwieriger Lage, seine Verantwortung gegenüber dem Land und dem Volke Falks fahrlässig verletzt und das Wohlergehen des ganzen Reiches gefährdet, verlangt nach reiflicher und langer Abwägung nach entschlossenem Handeln, um Schaden von der Baronie Westberg abzuwenden.
In der Wahrnehmung der mit dem Eid auf das Land übernommenen Verpflichtung und unter Berücksichtigung der durch die Pflichtverletzung des Königs auch für die Baronie Westberg drohenden Gefahr, sehe ich, Cornelius Tugelbend, Baron Westberg nur einen Weg den Frieden und den Wohlstand für die Baronie und ihre Einwohner dauerhaft zu sichern.
Ich erkläre daher unter Berufung auf die „Alten Mächte“ die Lande Westbergs mit all ihren beweglichen und unverrückbaren Gütern ab jetzt und für immerdar als vom Königreich Fal unabhängig und nimmer mehr seinen Gesetzen und den Launen seines Königs unterworfen.
Diese Entscheidung ist durch Vorkommnisse begründet, die mich schon seit einiger Zeit haben Zweifeln lassen, ob die Zukunft Westbergs weiter mit den Geschicken Falks verknüpft bleiben kann.
Nachdem sich die Baronie Westberg immer wieder als Stütze und treues Lehen an der Seite seiner Majestät erwiesen hat, hat es mich tief betrübt gestimmt, dass seine Majestät es für angeraten Hält seinen Kronbaron über seinen Verbleib im Unklaren zu lassen. Versuche des Kronrates das Reich in Abwesenheit seiner königlichen Hoheit in Friede und Einigkeit zu führen, wurden jedoch von der kurzfristigen Einflussnahme des Königs begleitet, die in allen Fällen über den Verwahrer der Krone, Franziskus Taraban Baron Eli´Mar, ausgeübt wurde.

Diese Vorgänge sind als klarer Misstrauensbeweis zu sehen, was einen klaren Bruch des Lehensverhältnisses von Seiten des Königs darstellt.
Der Weg, auf einen solchen Bruch durch die Aufhebung des Lehensverhältnisses und Rückgabe der Lande Westbergs zu reagieren, steht mir nicht offen. Ich bin durch die Verpflichtung gegenüber dem Land und meinen Eid auf die „Alten Mächte“ unlösbar, auf Gedei und Verderben, an die Baronie Westberg, Land und Leute, gebunden.
Aus diesem Grunde gehe ich notgedrungen für die Baronie Westberg den Weg in die Unabhängigkeit, während ich inständig hoffe, bei den Verantwortlichen des Reiches das Verständnis für die Notwendigkeit dieses Schrittes zu finden, welches ein fortgesetzt friedliches Miteinander zwischen der reichsfreien Baronie Westberg und dem Königreich ermöglicht. Der Schritt wird nicht gegen Falk, sondern nur für Westberg gegangen.
Um das zu unterstreichen sei verfügt, dass die Grenzen wie bisher für jeden geöffnet seien, der dem Lande und seinen Bewohnern nichts Böses angedeien lassen will. Strassenzölle für den Verkehr innerhalb Falks oder Zölle auf Waren die in Falk transportiert werden, sollen nicht erhoben werden. Der Faladre sei für jeglichen Schiffsverkehr uneingeschränkt geöffnet. Einzig der Verkehr militärischer Verbände sei eingeschränkt und im Vorfeld anzuzeigen.
Es ist meine Entscheidung als Hüter, Westberg auf diese Weise zu schützen und ich bitte meine Freunde und Untertanen mir in meiner Aufgabe für das Land beiseite zu stehen.
Ein jeder, der diese schwere Entscheidung nicht mittragen kann oder will, ein jeder, der sich nicht den Alten Mächten und dem Lande Westberg verpflichtet fühlt, sei in seiner Entscheidung frei, die Gemarkungen der Baronie zu verlassen und sein Heil in anderen Landen zu suchen."




 
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